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Beginn der Entscheidung

Gericht: Europäischer Gerichtshof
Urteil verkündet am 14.12.1962
Aktenzeichen: 19-62
Rechtsgebiete: EWG-Vertrag


Vorschriften:

EWG-Vertrag Art. 174 Abs. 2
EWG-Vertrag Art. 189
EWG-Vertrag Art. 85
Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 1.

ANDERE NATÜRLICHE ODER JURISTISCHE PERSONEN ALS DIE MITGLIEDSTAATEN SIND NICHT ZUR ERHEBUNG VON ANFECHTUNGSKLAGEN GEGEN VERORDNUNGEN DES RATES ODER DER KOMMISSION BEFUGT.

*/ 662J0016 * /*.

2. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 2.

DER AUSDRUCK " ENTSCHEIDUNG " IST IN ARTIKEL 173 IN DEM SICH AUS ARTIKEL 189 - DER EINE DEUTLICHE UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN DEN BEGRIFFEN DER " ENTSCHEIDUNG " UND DER " VERORDNUNG " TRIFFT - ERGEBENDEN TECHNISCHEN SINNE GEBRAUCHT.

*/ 662J0016 * /*.

3. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 3.

DAS MASSGEBENDE KRITERIUM DER UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN " ENTSCHEIDUNGS "- UND " VERORDNUNGS "- BEGRIFF IST IM VORLIEGEN ODER FEHLEN DER ALLGEMEINEN " GELTUNG " DER FRAGLICHEN MASSNAHME ZU ERBLICKEN.

DIE ENTSCHEIDUNG BETRIFFT BESTIMMTE PERSONEN UNMITTELBAR. IHR WESENTLICHES MERKMAL IST, DASS SIE SICH NUR AN DIEJENIGEN PERSONEN WENDET, " DIE SIE BEZEICHNET ".

DIE VERORDNUNG HAT WESENTLICH NORMATIVEN CHARAKTER UND IST NICHT AUF EINE BEGRENZTE ZAHL NAMENTLICH BEZEICHNETER ODER DOCH BESTIMMBARER ADRESSATEN ANWENDBAR, SONDERN AUF OBJEKTIV BESTIMMTE TATBESTÄNDE. SIE ERZEUGT IN ALLEN MITGLIEDSTAATEN UNMITTELBARE RECHTSFOLGEN FÜR PERSONENKREISE, DIE SIE IN ALLGEMEINER UND ABSTRAKTER FORM INS AUGE FASST.

*/ 662J0016 * /*.

4. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 4.

DIE RECHTLICHE QUALIFIZIERUNG EINER VOM RAT ODER VON DER KOMMISSION ERLASSENEN MASSNAHME HÄNGT NICHT ALLEIN VON DEREN AMTLICHER BEZEICHNUNG, SONDERN IN ERSTER LINIE VON IHREM GEGENSTAND UND INHALT AB.

*/ 662J0016 * /*.

VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 20/58 RSPRGH V D 169.

A ) DIE RECHTLICHE QUALIFIZIERUNG EINER MASSNAHME DER HOHEN BEHÖRDE HÄNGT VOR ALLEM VON GEGENSTAND UND INHALT DIESER MASSNAHME AB.

B ) RICHTET DIE HOHE BEHÖRDE AN EIN HILFSORGAN, DAS VON IHR MIT DER DURCHFÜHRUNG BESTIMMTER AUFGABEN BEAUFTRAGT IST, EIN SCHREIBEN, MIT WELCHEM SIE ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE AUFSTELLT UND INSBESONDERE DIESES ORGAN AUFFORDERT, EINE BESTIMMTE BISHER GEUEBTE PRAXIS BEIZUBEHALTEN, SO KANN DIESES SCHREIBEN EINE BLOSSE INNERDIENSTLICHE ANWEISUNG DARSTELLEN, SELBST WENN ES IM " AMTSBLATT " VERÖFFENTLICHT WURDE UND WENN SICH DIE AUFFORDERUNG AUF DIE VON DEM HILFSORGAN GEGENÜBER DEN UNTERNEHMEN DER GEMEINSCHAFT ZU TREFFENDEN MASSNAHMEN BEZIEHT. DIES GILT JEDENFALLS DANN, WENN SICH AUS DEM SCHREIBEN ERGIBT, DASS DIE HOHE BEHÖRDE NICHT DIE ABSICHT HATTE, EINE ENTSCHEIDUNG ZU ERLASSEN, SONDERN LEDIGLICH GRUNDSÄTZE BESTÄTIGEN WOLLTE, VON DENEN SIE ZU RECHT ODER ZU UNRECHT ANNAHM, DASS SIE SICH LOGISCH AUS IHREN FRÜHEREN ENTSCHEIDUNGEN ERGÄBEN.

DIESE ERWAEGUNGEN WERDEN NICHT DADURCH ENTKRÄFTET, DASS EIN BEAMTER DER HOHEN BEHÖRDE DAS SCHREIBEN AUSSENSTEHENDEN GEGENÜBER ALS " ENTSCHEIDUNG " BEZEICHNET HAT ( EGKS-VERTRAG, ART. 33 ).

*/ 658J0020 /*.

5. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 5.

ENTHÄLT EINE MASSNAHME, DIE ALS GANZES EINE ECHTE VERORDNUNG DARSTELLT, VORSCHRIFTEN, DIE BESTIMMTE NATÜRLICHE ODER JURISTISCHE PERSONEN UNMITTELBAR UND INDIVIDÜLL BETREFFEN, SO IST DIESEN VORSCHRIFTEN KEIN VERORDNUNGSCHARAKTER ZUZUGESTEHEN. SIE KÖNNEN SOMIT VON DEN BETROFFENEN PERSONEN ANGEFOCHTEN WERDEN.

*/ 662J0016 /*.

6. VGL. LEITSÄTZE DES URTEILS 16 UND 17/62 NR. 6.

VERBÄNDE, DIE GRUPPEN VON NATÜRLICHEN ODER JURISTISCHEN PERSONEN REPRÄSENTIEREN, WERDEN VON MASSNAHMEN, DIE DIE ALLGEMEINEN INTERESSEN DIESER GRUPPEN BERÜHREN, NICHT INDIVIDÜLL BETROFFEN.

*/ 662J0016 /*.


URTEIL DES GERICHTSHOFES VOM 14. DEZEMBER 1962. - FEDERATION NATIONALE DE LA BOUCHERIE EN GROS ET DU COMMERCE EN GROS DE VIANDES UND DREI ANDERE KLAEGERINNEN GEGEN RAT DER EWG. - VERBUNDENE RECHTSSACHEN 19 BIS 22-62.

Entscheidungsgründe:

S. 1019

I - ZUR ZULÄSSIGKEIT

1. NACH ARTIKEL 173 ABSATZ 2 DES EWG-VERTRAGES KÖNNEN NATÜRLICHE ODER JURISTISCHE PERSONEN GEGEN EIN HANDELN DER KOMMISSION ODER DES RATES NUR KLAGE ERHEBEN, WENN DIE GETROFFENEN MASSNAHMEN ENTSCHEIDUNGEN DARSTELLEN, DIE ENTWEDER AN DIESE PERSONEN ERGANGEN SIND, ODER SIE UNMITTELBAR UND INDIVIDÜLL BETREFFEN, OBWOHL SIE ALS VERORDNUNGEN ODER ALS AN ANDERE PERSONEN GERICHTETE ENTSCHEIDUNGEN ERGANGEN SIND. DAS BEDEUTET, DASS DIESE PERSONEN NICHT ZUR ERHEBUNG VON ANFECHTUNGSKLAGEN GEGEN VERORDNUNGEN DES RATES ODER DER KOMMISSION BEFUGT SIND.

DER GERICHTSHOF RÄUMT EIN, DASS DIESE DURCH DIE RÖMER VERTRAEGE EINGEFÜHRTE REGELUNG FÜR DIE ZULÄSSIGKEIT VON ANFECHTUNGSKLAGEN, DIE VON PRIVATPERSONEN ERHOBEN WERDEN, EINSCHRÄNKENDERE BEDINGUNGEN AUFSTELLT ALS DER EGKS-VERTRAG. ES IST JEDOCH NICHT SACHE DES GERICHTSHOFES, EIN WERTURTEIL ÜBER DIESE, IM WORTLAUT DER IN REDE STEHENDEN BESTIMMUNG KLAR ZUM AUSDRUCK GEBRACHTE REGELUNG ZU FÄLLEN.

DER GERICHTSHOF VERMAG DIE AUSLEGUNG NICHT ALS RICHTIG ANZUERKENNEN, DERZUFOLGE DER BEGRIFF " ENTSCHEIDUNGEN ", DER IN ARTIKEL 173 ABSATZ 2 GEBRAUCHT WIRD, AUCH DIE VERORDNUNGEN UMFASSEN SOLL. DIESE AUSDEHNENDE AUSLEGUNG IST NICHT MIT DER TATSACHE ZU VEREINBAREN, DASS ARTIKEL 189 EINE DEUTLICHE UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN DEN BEGRIFFEN DER " ENTSCHEIDUNG " UND DER " VERORDNUNG " TRIFFT. ES IST UNDENKBAR, DASS DER AUSDRUCK " ENTSCHEIDUNG " IN ARTIKEL 173 IN EINEM ANDERN ALS DEM SICH AUS ARTIKEL 189 ERGEBENDEN TECHNISCHEN SINNE GEBRAUCHT SEI.

S. 1020

DIE VORSTEHENDEN ERWAEGUNGEN FÜHREN ZU DEM ERGEBNIS, DASS DIE KLAGEN ALS UNZULÄSSIG ABZUWEISEN SIND, WENN DIE ANGEFOCHTENE MASSNAHME EINE VERORDNUNG DARSTELLT. BEI DER PRÜFUNG DIESER FRAGE KANN SICH DER GERICHTSHOF NICHT MIT DER AMTLICHEN BEZEICHNUNG DER MASSNAHME ZUFRIEDENGEBEN; ER MUSS VIELMEHR IN ERSTER LINIE AUF DEREN GEGENSTAND UND INHALT ABSTELLEN.

2. NACH ARTIKEL 189 DES EWG-VERTRAGES HAT DIE VERORDNUNG ALLGEMEINE GELTUNG UND GILT UNMITTELBAR IN JEDEM MITGLIEDSTAAT, WÄHREND DIE ENTSCHEIDUNG NUR FÜR DIEJENIGEN VERBINDLICH IST, DIE SIE BEZEICHNET. DAS MASSGEBENDE UNTERSCHEIDUNGSMERKMAL IST IM VORLIEGEN ODER FEHLEN DER ALLGEMEINEN " GELTUNG " DER FRAGLICHEN MASSNAHME ZU ERBLICKEN.

WESENTLICHES MERKMAL DER ENTSCHEIDUNG IST, DASS SIE SICH NUR AN DIEJENIGEN PERSONEN WENDET, " DIE SIE BEZEICHNET ", WÄHREND DIE VERORDNUNG WESENTLICH NORMATIVEN CHARAKTER HAT UND NICHT AUF EINE BEGRENZTE ZAHL NAMENTLICH BEZEICHNETER ODER DOCH BESTIMMBARER ADRESSATEN ANWENDBAR IST, SONDERN AUF IN IHRER GESAMTHEIT UND ABSTRAKT UMRISSENE PERSONENKREISE. UM IN ZWEIFELSFÄLLEN ZU KLÄREN, OB EINE ENTSCHEIDUNG ODER EINE VERORDNUNG VORLIEGT, IST DEMNACH ZU UNTERSUCHEN, OB DIE FRAGLICHE MASSNAHME BESTIMMTE PERSONEN INDIVIDÜLL BETRIFFT. WENN DAHER EINE VON DEM SIE ERLASSENDEN ORGAN ALS VERORDNUNG BEZEICHNETE MASSNAHME VORSCHRIFTEN ENTHÄLT, DIE BESTIMMTE NATÜRLICHE ODER JURISTISCHE PERSONEN NICHT NUR UNMITTELBAR, SONDERN AUCH INDIVIDÜLL BETREFFEN, SO IST JEDENFALLS DIESEN VORSCHRIFTEN - UNABHÄNGIG VON DER FRAGE, OB DIE MASSNAHME ALS GANZES MIT RECHT ALS VERORDNUNG BEZEICHNET IST - KEIN VERORDNUNGSCHARAKTER ZUZUGESTEHEN. SIE KÖNNEN SOMIT VON DEN BETROFFENEN PERSONEN NACH ARTIKEL 173 ABSATZ 2 ANGEFOCHTEN WERDEN.

3. IM VORLIEGENDEN FALL IST DIE UMSTRITTENE MASSNAHME VON DEM ORGAN, DAS SIE ERLASSEN HAT, ALS " VERORDNUNG " BEZEICHNET WORDEN. DIE KLAEGER VERTRETEN ABER DIE AUFFASSUNG, DIE ANGEFOCHTENE BESTIMMUNG HABE IN WAHRHEIT DEN CHARAKTER EINER " ALS VERORDNUNG ERGANGENEN ENTSCHEIDUNG ". OHNE ZWEIFEL IST ES MÖGLICH, DASS AUCH EINE ENTSCHEIDUNG EINEN SEHR WEITEN ANWENDUNGSBEREICH HAT. ES GEHT ABER NICHT AN, EINE MASSNAHME, DIE AUF OBJEKTIV BESTIMMTE TATBESTÄNDE ANWENDBAR IST UND IN ALLEN MITGLIEDSTAATEN UNMITTELBARE RECHTSFOLGEN FÜR PERSONENKREISE ERZEUGT, DIE SIE IN ALLGEMEINER UND ABSTRAKTER FORM INS AUGE FASST, ALS ENTSCHEIDUNG ZU BETRACHTEN, ES SEI DENN, ES WÄRE ERWIESEN, DASS BESTIMMTE PERSONEN VON IHR IM SINNE VON ARTIKEL 173 ABSATZ 2 INDIVIDÜLL BETROFFEN WERDEN.

S. 1021

IM VORLIEGENDEN FALL ERZEUGT DIE ANGEFOCHTENE BESTIMMUNG IN ALLEN MITGLIEDSTAATEN UNMITTELBARE RECHTSFOLGEN FÜR BESTIMMTE PERSONENKREISE, DIE IN ALLGEMEINER UND ABSTRAKTER FORM UMSCHRIEBEN WERDEN. SIE RÄUMT DEN UNTER SIE FALLENDEN PERSONENKREISEN, NÄMLICH DEN IN DEN MITGLIEDSTAATEN TÄTIGEN LANDWIRTSCHAFTLICHEN ERZEUGERN UND IHREN VERBÄNDEN, DAS RECHT ZU VEREINBARUNGEN, BESCHLÜSSEN UND VERHALTENSWEISEN UNTER WENIGER ENGEN VORAUSSETZUNGEN ALS DENJENIGEN EIN, DIE SICH AUS DER ALLEINIGEN ANWENDUNG VON ARTIKEL 85 DES VERTRAGES ERGEBEN WÜRDEN.

ES BLEIBT NOCH ZU PRÜFEN, OB DIE ANGEFOCHTENE BESTIMMUNG DIE KLAEGER INDIVIDÜLL BETRIFFT.

WENN DIESE BESTIMMUNG AUCH DIE INTERESSEN DER PRODUKTENHÄNDLER UND DAMIT DER MITGLIEDER DER KLAGENDEN VERBÄNDE BERÜHRT, INDEM SIE DIESE HÄNDLER IN EINE WENIGER GÜNSTIGE LAGE VERSETZT ALS IHRE UNMITTELBAREN KONKURRENTEN, DIE LANDWIRTSCHAFTLICHEN ERZEUGER, SO IST DOCH FESTZUSTELLEN, DASS DIEJENIGEN HÄNDLER, DIE MITGLIEDER DER KLAGENDEN VERBÄNDE SIND, VON DIESER BESTIMMUNG IN GLEICHER WEISE BETROFFEN WERDEN WIE ALLE ANDERN PRODUKTENHÄNDLER DER GEMEINSCHAFT. ÜBRIGENS ERSCHEINT AUCH DIE ANSICHT UNHALTBAR, DASS EIN VERBAND IN SEINER EIGENSCHAFT ALS REPRÄSENTANT EINER UNTERNEHMERGRUPPE VON EINER DIE ALLGEMEINEN INTERESSEN DIESER GRUPPE BERÜHRENDEN MASSNAHME INDIVIDÜLL BETROFFEN WERDE. DIESE ANSICHT HÄTTE ZUR FOLGE, DASS DIE GESAMTEN INTERESSEN DER ANGEHÖRIGEN EINER GRUPPE, DIE IN DIESER EIGENSCHAFT VON ECHTEN VERORDNUNGEN BETROFFEN WÜRDEN, ALS EINEM EINZIGEN RECHTSSUBJEKT ZUSTEHEND ANGESEHEN WÜRDEN; DAS WÄRE MIT DEM SYSTEM DES VERTRAGES UNVEREINBAR, WONACH PRIVATPERSONEN NUR GEGEN INDIVIDÜLLE ENTSCHEIDUNGEN, DEREN ADRESSATEN SIE SIND, ODER GEGEN MASSNAHMEN, DIE SIE IN ÄHNLICHER WEISE BERÜHREN, ANFECHTUNGSKLAGE ERHEBEN KÖNNEN.

S. 1022

ES IST DAHER FESTZUSTELLEN, DASS DIE STREITIGE BESTIMMUNG DIE KLAEGER NICHT INDIVIDÜLL BETRIFFT.

NACH ALLEDEM HAT DER BEKLAGTE DIE ANGEFOCHTENE BESTIMMUNG MIT RECHT ALS VERORDNUNG BEZEICHNET. DAHER SIND DIE PROZESSHINDERNDEN EINREDEN INSOWEIT BEGRÜNDET UND DIE KLAGEN ALS UNZULÄSSIG ABZUWEISEN, OHNE DASS DIE FRAGE UNTERSUCHT ZU WERDEN BRAUCHT, OB VERBÄNDE STETS EIN KLAGERECHT HABEN, WENN IHREN MITGLIEDERN EIN SOLCHES ZUSTEHT.

Kostenentscheidung:

II - ZUR KOSTENENTSCHEIDUNG

NACH ARTIKEL 69 PARAGRAPH 2 DER VERFAHRENSORDNUNG DES GERICHTSHOFES IST DIE UNTERLIEGENDE PARTEI ZUR TRAGUNG DER KOSTEN ZU VERURTEILEN. IM VORLIEGENDEN FALL SIND DIE KLAEGER UNTERLEGEN. IHNEN SIND DAHER DIE KOSTEN AUFZUERLEGEN.

Tenor:

HAT

DER GERICHTSHOF

UNTER ABWEISUNG ALLER WEITERGEHENDEN ODER GEGENTEILIGEN ANTRAEGE FÜR RECHT ERKANNT UND ENTSCHIEDEN :

1. DIE KLAGEN WERDEN ALS UNZULÄSSIG ABGEWIESEN.

2. DIE KLAEGER HABEN DIE KOSTEN DES VERFAHRENS ZU TRAGEN.

Ende der Entscheidung


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